Satellitenbilder zeigen, dass das Vordringen der Ölpest auf die Küste nicht gestoppt werden konnte:
Von Flugzeugen aus wurden etwa eine Million Liter Chemikalien über dem Meer versprüht, um das Öl zu zersetzen, vielfach wurde ausströmendes Öl an der Oberfläche einfach 'kontrolliert abgebrannt'.
Durch ein Spezialschiff wurde versucht, das Öl abzusaugen und vor der Küste wurden unzählige Sperren angelegt, um das Öl von den Ufern fernzuhalten.
Satellitenaufnahme vom 24. Mai 2010
Satellitenaufnahme vom 25. April 2010
Das Bohrloch in 1.500 m Tiefe besaß - aus Nachlässigkeit und um Kosten zu sparen - keine funktionierende Sicherheitseinrichtung für den Notfall (Blowout-Preventer).
Täglich strömten so bis zu 800.000 Liter Rohöl aus drei Öffnungen der Ölquelle ins Meer.
Die Deepwater Horizon war eine von dem britischen Ölkonzern BP beauftragte Ölbohrplattform im Golf von Mexiko, die am 20. April 2010 in Brand geriet und zwei Tage später unterging. 11 Arbeiter kamen bei diesem Unglück ums Leben.
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Material mit freundlicher Genehmigung von: || SkyTruth (Flickr) || BP America (Flickr) || NASA - Home || NASA Earth Observatory || SkyTruth (Flickr) ||