Messen/Steuern/Regeln > Digitaltechnik 
analog - diskret - digital
Mit dem Computer kann man Prozesse steuern und regeln oder dies als Simulation am Bildschirm ablaufen lassen. Für eine solche Prozesssteuerung braucht das Computerprogramm Eingabedaten (Zahlen/Messwerte)Man kann immer nur eine bestimmte (endliche) Anzahl von Zahlen/Werten eingeben.
Mit einem einfachen Schalter ist das leicht. Er hat nur zwei Stellungen: aus - an (Werte: 0 - 1)Schalter Lampe Wert 

0 Bei anderen Eingaben ist das komplizierter:
Z.B. ändert sich die Temperatur nicht sprunghaft sondern kontinuierlich (fortlaufend). Wenn die Temperatur von 18°C auf 19°C steigt, dann nimmt sie dabei schon unendlich viele verschiedene Zwischenwerte an.
Wenn man die Genauigkeit der Werte aber beschränkt, dann verschwindet das Problem:
Wenn es nur auf Zehntel Grad ankommt, dann liegen zwischen 18°C und 19°C nur noch 9 diskrete (diskret = unterschieden, getrennt) Zwischenwerte: 18,1 18,2 ... 18,9.
Eine solche Beschränkung auf endlich viele Werte nennt man Diskretisierung. Mit der gleichzeitigen Einschränkung der Genauigkeit der Werte - wie in dem Beispiel - auf eine endliche Anzahl von Dezimalstellen erhält man eine Digitalisierung (digit = Finger, Ziffer).Theoretisch unendlich viele analoge Werte:
Beschränkung auf 6 diskrete Werte (0 - 5):
Exponentiell wachsende analoge Werte:
Beschränkung auf 6 diskrete Werte (0,0 - 0,5):

Analoge Werte (analog = entsprechend) entsprechen der Wirklichkeit. Digitale Werte sind zwar lückenhaft und ungenau, ermöglichen aber die Weiterverarbeitung mit einem (digitalen) Computer.
Wenn man etwas eingeben will, das keine Zahl ist, dann muss man diesem eine Zahl zuordnen:- Text->Buchstaben->ASCII-Code
- Ton->Tonhöhe/Lautstärke
- Farbe->RGB-Werte
...wird zu gegebener Zeit genauer ausgeführt...
Simulation logischer Schaltungen
Logikgatter mit einem Eingang:
Boolescher Operator:Treiber
auffrischen
NOT
NICHT (Inverter)
¬Ziehe ein Logikgatter zwischen den Eingabe-Schalter und die Ausgabe-LED
Bei einem Eingang gibt es digital nur 2 verschiedene Eingabemöglichkeiten (Schaltzustände).Eingabe | Verarbeitung | AusgabeA: 001Q:Wahrheitstabelle:Eingabe Ausgabe A Q 0 1 anzeigen: Bezeichnungen Wertespalten Wahrheitstabelle Boolescher OperatorDer Treiber macht hinsichtlich der Schaltlogik nichts. Er ist nur technisch von Bedeutung, indem er das Eingangssignal auffrischt/verstärkt.
Am Inverter ist die verwendete Symbolik gut zu erkennen: Ein kleiner Kreis am Ausgang des Gatters bedeutet, dass der Wert umgekehrt (invertiert) wird.Anmerkungen:- Falls sich jemand - zu Recht - fragt, warum die Lampe überhaupt leuchten kann, da doch kein geschlossener Stromkreis vorliegt: Die Schaltung ist so zu verstehen, wie es früher z.B. bei Fahrrädern üblich war. Stromquelle und Lampen waren mit dem Fahrradrahmen (Eisen) verbunden und dieser schloss den Stromkreis. Auch hier muss man sich eine zusätzliche - unsichtbare - Verbindung aller Bauteile vorstellen, die nur zur Vereinfachung weggelassen wurde!
- Aber wie kann dann die Lampe leuchten, wenn alle Schalter aus sind? Der Strom vom Schalter dient nur zur Steuerung des Gatters. Jedes Gatter besitzt eine eigene - hier auch unsichtbare - Stromversorgung (Sekundärkreis) über die die Lampe gespeist wird!
Logikgatter mit zwei (oder mehr) Eingängen:
Boolesche Operatoren:OR
ODER
VNOR
Nicht ODER¬( V )AND
UND
ΛNAND
Nicht UND¬( Λ )(E)XOR
Exklusives ODER
VZiehe ein Logikgatter zwischen die Eingabe-Schalter und die Ausgabe-LED
Bei zwei Eingängen gibt es digital schon 4 verschiedene Eingabemöglichkeiten (Schaltzustände).Eingabe | Verarbeitung | AusgabeA: 0B: 000110101Q:Wahrheitstabelle:Eingabe Ausgabe A B Q 0 0 0 1 1 0 1 1 anzeigen: Bezeichnungen Wertespalten Wahrheitstabelle Boolesche OperatorenAlle wichtigen digitalen Schaltungen zum Berechnen von Werten, Speichern von Daten... lassen sich durch Kombination dieser einfachen Logikschaltungen aufbauen.
Tatsächlich genügen sogar nur NOR-Gatter oder nur NAND-Gatter zum Aufbau beliebiger digitaler Schaltungen.Mehr Simulationen für den Unterricht mit Anbindung an viele verschiedene Interface gibt's z.B. hier:
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1 Kommentar zu "Logik-Gatter-Simulator im Browser"
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Neue URL http://logic.ly/demo/































moin,
wie macht man in logiflash diese knotenpunkte? das ein signal von einem schalter zum bsp an zwei verschieene eingänge gehen kann?
ich finde das nicht heraus …
mfg
martin