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Unter Rechnerarchitektur versteht man einerseits den äußeren Aufbau der Hardware des Rechners aus verschiedenen Komponenten, andererseits aber auch die innere Organisation auf der Hauptplatine und im Prozessor. Beide Aspekte lassen sich aber erst mal getrennt besprechen:

(1) Die - mehr oder weniger - sichtbare Hardware des Rechners: Da gibt es
  • Eingabegeräte: eine Tastatur und eine Maus (oder ein Touchpad) zur Eingabe von Daten (Texte, Befehle...)
  • Ausgabegeräte: einen Bildschirm und einen Drucker zur Ausgabe von Daten (Texte, Bilder...)
  • den eigentlichen Rechner in einem Gehäuse, der die Daten verarbeitet
  • im Gehäuse zusätzlich eine Festplatte und ein CD/DVD-Laufwerk (das sind die externen Speicher)
Vgl. hierzu den Unterrichtsentwurf Peripheriegeräte, mit dem all dies anschaulich gemacht werden kann.

(2) Wenn dieser äußere Aufbau des Rechners geklärt ist, dann hat man das Thema EVA-Prinzip (Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe), das die innere Organisation des Rechners mit einbezieht, schon fast in der Tasche.
Die Unterscheidung von Ein- und Ausgaben gehört zu einem nicht zu unterschätzenden technischen Grundverständnis, das gerade im Zeitalter der Touchscreens (gleichzeitig Ein- und Ausgabegerät) nicht so offensichtlich ist. Und es gibt noch immer - auch ambitionierte - Webseiten, auf denen man nicht auf einen Schalter sondern auf ein Lämpchen klicken muss, um es an- oder auszuschalten...

Wenn die entscheidenden EVA-Datenwege verstanden sind, dann kann eine weitere Vertiefung durch das Thema von Neumann Architektur auch getrost entfallen.

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