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Glossar:
Rechnerarchitektur

Rechnerarchitektur ist ein Teilgebiet der Technischen Informatik, das sich mit dem Design von Rechnern (Computern) und speziell mit deren Organisation, sowie deren externem und internem Aufbau (was ebenfalls mit 'Rechnerarchitektur' bezeichnet wird) beschäftigt.


Wikipedia: Rechnerarchitektur
EVA-Prinzip

Das EVA-Prinzip (Eingabe - Verar- beitung per Datenverarbeitungs- anlage (DVA) - Ausgabe) engl. IPO Input-Processing-Output gilt als Grundschema der Datenverarbeitung. Es bezieht sich sowohl auf die Organisation der Hardware und Software als auch auf das EDV-System (Hard- und Software) als Ganzes:
In der Hardware muss klar sein, welche Eingangssignale empfangen werden sollen (Tastatur- oder Mauseingaben, Netzwerkverbin- dungen, ...), wie sie verarbeitet werden sollen (z. B. eine Berechnung durchführen) und in welcher Form die Daten ausgegeben werden sollen (Bildschirmausgang, Drucker-, Netzwerk-, Ton-Ausgänge, ...)


Wikipedia: EVA-Prinzip
Von-Neumann-Architektur

Die Von-Neumann-Architektur (VNA) ist ein Referenzmodell für Computer, wonach ein gemeinsamer Speicher sowohl Computerprogrammbefehle als auch Daten hält...
Die Von-Neumann-Architektur bildet die Grundlage für die Arbeitsweise der meisten heute bekannten Computer. Sie ist benannt nach dem österreichisch-ungarischen, später in den USA tätigen Mathematiker John von Neumann, dessen wesentliche Arbeit zum Thema 1945 veröffentlicht wurde. Sie wird manchmal auch nach der gleichnamigen US-Universität Princeton-Architektur genannt.


Wikipedia: Von-Neumann-Architektur
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Unter Rechnerarchitektur versteht man einerseits den äußeren Aufbau der Hardware des Rechners aus verschiedenen Komponenten, andererseits aber auch die innere Organisation auf der Hauptplatine und im Prozessor. Beide Aspekte lassen sich aber erst mal getrennt besprechen:

(1) Die - mehr oder weniger - sichtbare Hardware des Rechners: Da gibt es
  • Eingabegeräte: eine Tastatur und eine Maus (oder ein Touchpad) zur Eingabe von Daten (Texte, Befehle...)
  • Ausgabegeräte: einen Bildschirm und einen Drucker zur Ausgabe von Daten (Texte, Bilder...)
  • den eigentlichen Rechner in einem Gehäuse, der die Daten verarbeitet
  • im Gehäuse zusätzlich eine Festplatte und ein CD/DVD-Laufwerk (das sind die externen Speicher)
Vgl. hierzu auch die Themenskizze Peripherie unter Peripherie > Peripherie allgemein, die dies noch einmal anschaulich macht.

(2) Wenn dieser äußere Aufbau des Rechners geklärt ist, dann hat man das Thema EVA-Prinzip (Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe), das die innere Organisation des Rechners mit einbezieht, schon fast in der Tasche.
Die Unterscheidung von Ein- und Ausgaben gehört zu einem nicht zu unterschätzenden technischen Grundverständnis, das gerade im Zeitalter der Touchscreens (gleichzeitig Ein- und Ausgabegerät) nicht so offensichtlich ist. Und es gibt noch immer - auch ambitionierte - Webseiten, auf denen man nicht auf einen Schalter sondern auf ein Lämpchen klicken muss, um es an- oder auszuschalten...

Wenn die entscheidenden EVA-Datenwege verstanden sind, dann kann eine weitere Vertiefung durch das Thema von Neumann Architektur auch getrost entfallen.




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1 Kommentar zu "Aufgaben der Hardware"

  1. Kati sagt:

    Vielen dank für die tolle website, sie hat mir sehr geholfen *_*
    hab euch lieb :**