Archiv der Materialien zum Stichwort Berlin
Google Street View gibt es (natürlich) in den USA und mittlerweile auch für viele andere Länder. Hier zwei (Propaganda-)Videos aus den USA und aus der Schweiz: So funktioniert Google Street View. Ist das nicht alles wunderbar?
Der Start in Deutschland wurde noch verschoben... wo liegt das Problem?
Anfang 2005 startete Google die Google Maps. Mit diesem kostenlosen Dienst kann man sich Adressen aus aller Welt auf einer Landkarte anzeigen lassen, wobei man die Wahl hat zwischen einer einfachen Kartenansicht und der Satellitenansicht.
Das war anfangs sensationell und ist mittlerweile fast selbstverständlich geworden. Jeder nutzt es, alle lieben es. Alle hierfür benutzten Daten sind frei zugänglich. Die Kartendarstellung kennt man seit langem von den (Falk-) Stadtplänen und jetzt auch von den Navis. Die Satellitenansichten kennen wir aus dem Fernsehen von den Wetter- und Katastrophenberichten: Hurrikan Katrina, Überschwemmungen an der Oder, Waldbrände in Russland, Ölpest im Golf von Mexiko...
Der nächste Knaller von Google war Google Earth. Erst als eigenständiges Programm, dann als Browser-Plugin. Anfangs nur ein paar berühmte Gebäude, dann ganze Städte aus aller Welt in 3D zum 'Anfassen' nah - wunderbar!
Eine weitere Entwicklung war dabei fast in den Hintergrund getreten: Google hatte den Nutzern von Google Maps die Möglichkeit geschaffen, eigene Fotos mit Positionsangaben hochzuladen. Millionen Menschen aus aller Welt nutzten diese Möglichkeit, ihre Urlaubs-schnappschüsse in Google Maps einzubauen. Das war toll: Das Brandenburger Tor in Berlin bei Tag und bei Nacht, die Quadriga in Nahaufnahme...
Doch, oh Schreck, nach einigen Monaten gab es immer noch Orte, von denen keine Fotos existierten! Da musste nachgebessert werden. Google begann mit der Power moderner Hightech-Videokameras einige (amerikanische) Städte abzufahren und die fehlenden Bilder, besser gesagt Panorama-Aufnahmen, nachzuliefern, baute sie in Google Earth ein und nannte dies Google Street View.







