Elektronischer Personalausweis
Der neue Personalausweis
die Personaldaten sowie optional zwei Fingerabdrücke.
Dieser RFID-Tag kann von einem RFID-Lesegerät berührungslos noch aus größerer Entfernung ausgelesen werden. Die Daten des Transponderchips sind zwar verschlüsselt, könnten aber auf einen anderen gefälschten Ausweis kopiert werden. Eine niedersächsische Firma hat für diese Ausweise schon eine Schutzhülle entwickelt, die das unbemerkte Auslesen des Transponderchips verhindern und einem solchen Identitätsdiebstahl vorbeugen soll. Das nebenstehende Video aus dem Jahr 2009 bezieht sich nicht auf den neuen Personalausweis, zeigt aber sehr gut, wie RFID funktioniert und welche Gefahren mit dieser Technik verbunden sind.
Die Zusatzfunktionen des nPA
Die neuen Personalausweise werden über einen elektronischen Identitätsnachweis verfügen, der vieles einfacher machen soll, beispielsweise Fluggastabfertigung, Kfz-Anmeldung, elektronische Steuererklärung, Hotel-Check-in, Alterskontrolle allgemein oder den Online-Abschluss einer Versicherung. Einige dieser Anwendungen befinden sich z.Zt. in der Erprobung. Unternehmen, die an solchen Anwendungen interessiert sind (und gewisse Datenschutzregeln einhalten), können dann ein sog. Berechtigungszertifikat erhalten und damit auf Daten des nPA zugreifen. Hier sind noch viele Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit ungeklärt...
Die sogenannte elektronische Identitäts-Funktion (eID), mit der die Bürger Online-Geschäfte durchführen können, erhält man nur auf Wunsch. Außerdem kann man für den nPA eine qualifizierte digitale Signatur beantragen, um online rechtsgültige Unterschriften leisten zu können. Auch hier sind noch viele Fragen offen...
Die beiden folgenden Videos beschäftigen sich kritisch mit der Sicherheit des neuen Personalausweises und der Zusatzfunktionen:
Ab 1. November 2010 soll der neue digitale Personalausweis (nPA) eingeführt werden. Der nPA ist ein Ausweis im Scheckkartenformat und soll mehr Sicherheit gegen Missbrauch bieten. Er besitzt mehrere Zusatzfunktionen, so dass er gleichzeitig als Servicekarte für verschiedene Dienste - insbesondere im Internet - genutzt werden kann. Um dies zu ermöglichen, enthält der nPA einen RFID-Tag.
In der linken Abbildung erkennt man - in der Vergrößerung - auf der Vorderseite des Ausweises die spiralförmige Sende- und Empfangsantenne des RFID-Tags.
Ein RFID-Tag (oder RFID-Transponder) enthält außer dieser Antenne noch einen Mikrochip, den sog. Transponderchip. In diesem Chip werden biometrische Daten gespeichert sein: das Lichtbild,
Kosten 28,80 Euro
Die Bundesregierung sponsert über 1 Million dieser Lesegeräte.
Bei Missbraucht oder Identitätsdiebstahl haftet der Verbraucher!
Datenschützer und IT-Sicherheitsexperten fürchten damit eine verstärkte Überwachung.
vgl. Reisepass
Diese und weitere ergänzende Materialien unter: Rechner » RFID-Systeme 2 » || Rechner » RFID-Systeme 1 »
Material mit freundlicher Genehmigung von: Wikipedia - Die freie Enzyklopädie || c't - magazin für computertechnik || NXP Semiconductors || AllYourFreedom - (YouTube) || DieBananenrepublik - ARD plusminus (YouTube) || FILMplattform - (YouTube) || MicrosoftSam92 - WDR (YouTube)
Neuaufbau der UnterrichtsThemen
Die UnterrichtsThemen werden neu strukturiert.
Da ich trotz mehrerer Hundert Zugriffe auf IT-online täglich keinen einzigen Hinweis auf die Nützlichkeit oder Einsetzbarkeit der Materialien erhalten habe, kann ich nur spekulieren:
Bei den bisherigen ThemenSkizzen vermute ich, dass
- die vorgestellten Themen den Erwartungen und Wünschen nicht ganz entsprechen...
- diese teilweise zu wenig Stoff für eine Unterrichtsstunde bieten
- andere zu viel - nicht dargestelltes - Hintergrundwissen erfordern
- die Bildqualität dieser Bildschirmkopien zu schlecht ist
- keinerlei Interaktion möglich ist
- die Suche nach den 'Originalen' und weiteren Informationen auf IT-online zu mühsam ist
Auch zu den ThemenSeiten habe ich - trotz ständig wachsender Zugriffe - von Lehrerseite bisher keine nennenswerten Rückmeldungen.
Auch hier kann ich nur vermuten, dass
- diese Seiten teilweise zu viel, teilweise zu wenig konkretes Unterrichtsmaterial enthalten
- der Bezug zur Informationstechnik nicht immer gleich erkennbar ist
- die Fachdidaktik eindeutig zu kurz kommt...
Ich werde daher UnterrichtsThemen auf neue Weise präsentieren
- Präzisierung der Themenstellung
- Reduzierung des Materials auf wesentliche Dokumente
- Hinzufügen erklärender Texte
- UnterrichtsThemen als interaktive Webseiten
- geeignete Themen als animierte Präsentationen
- ergänzt durch aktive Links auf alle verwendeten ThemenSeiten
Dies ist die Probephase eines neu entwickelten einfachen Drag & Drop Interface zur schnellen Erstellung interaktiver UnterrichtsThemen mit Hilfe der Materialien von IT-online. Hier sollen fortlaufend weitere Themen vorgestellt werden...
Wenn diese Darstellung auf Interesse stößt, dann könnte dieses Interface - nach erfolgreicher Probephase - für (registrierte) Benutzer freigeschaltet werden, um weitere UnterrichtsThemen mit eigenen Texten erstellen zu können, die dann - nach Freischaltung durch den jew. Benutzer - von den Schülern und anderen Kollegen genutzt werden könnten.
Sie bleiben weiter erreichbar, werden aber derzeit nicht fortgesetzt.
Auch die vor einigen Monaten neu eingeführten ThemenSkizzen fanden keine erkennbare Zustimmung. Eigentlich sind diese 'ThemenSkizzen' (interaktive) Powerpoint-Präsentationen und ich habe - als Schnellschuss - nur ein Bild der jeweiligen Endfolie ins Netz gestellt... das ist natürlich unbefriedigend.
Die bisher hier exemplarisch gezeigten Unterrichtsentwürfe fanden keine Resonanz und werden - vorerst - eingestellt.
Diese und weitere ergänzende Materialien unter: Verkehr » Straße 2 » || Peripherie » Peripherie allgemein » || Rechner » RFID-Systeme 1 » || Rechner » Ubiquitous Computing » || Geschichte » Geschichte der DV »











